BetreuWo Wesel e.V. - FASD Projekt


 
 

BetreuWo -  Wesel e.V. stellt sich einer neuen Herausforderung

Das FASD-Projekt

Die Not ist groß – der Bedarf ist groß. Aber FASD ist kaum bekannt. Die vier Buchstaben stehen für Fetale Alkohol-Spektrum-Störung. Abgeleitet aus der englischen Bezeichnung Fetal Alcohol Spectrum Disorder spricht man von FASD. Das ist der Oberbegriff für die Krankheits-Varianten mit den Bezeichnungen

  • FAS (Fetales Alkoholsyndrom)
  • pFAS (partielles FAS) und
  • ARND (Alcohol-Related Neurodevelopmental Disorder)

Erwachsene Menschen mit FASD sind nur selten in der Lage, selbständig zu leben und zu wohnen. Ihnen fehlen die dafür notwendigen Fähigkeiten. Auch wenn es für Gesunde  schwer vorstellbar ist, können Betroffene nur sehr eingeschränkt oder gar nicht für sich selber und für ihre eigenen Angelegenheiten sorgen. Ihnen fehlen die sog. Alltagskompetenzen. 

Dazu gehört z.B., dass man seinen Alltag strukturieren kann, seine Freizeit gestaltet, den Umgang mit Geld beherrscht, seinen Verpflichtungen nachkommt, sich sozial adäquat verhält und noch vieles, vieles mehr. 

Unter diesen Voraussetzungen ist es leicht nachzuvollziehen, dass Menschen mit FASD besondere Wohnformen benötigen. Davon gibt es weder in den umliegenden Kreisen, noch in NRW noch im gesamten Bundesgebiet die erforderliche Anzahl. Wie viele Menschen mit FASD mag es im Kreis Wesel geben? Und mit dieser Frage sind nicht nur die diagnostizierten gemeint. Meine Erfahrung ist, dass FASD bisher nicht im Fokus der Anbieter von Wohnangeboten für beeinträchtigte Menschen stand.

 
 
FAS
 
 

Doch es gibt erfreuliche Neuigkeiten. BetreuWo - Wesel e.V. hat diesen Bedarf als anscheinend erster Anbieter für ambulant betreutes Wohnen im Kreis Wesel nicht nur erkannt, sondern sich schon ganz konkret dieser wichtigen Aufgabe mit der Frage gestellt, welche Wohn-, Lebens- und Betreuungsstrukturen Menschen mit FAS benötigen.  

Dies möglichst umfassend und vor allem bedarfsgerecht zu ermitteln wird nicht einfach sein, erst recht wird es einige Zeit in Anspruch nehmen.  Aber der Anfang ist gemacht! Während des gesamten Jahres 2017 soll kontinuierlich eine Konzeption erarbeitet werden, die zeigen wird, welche Strukturen, Unterstützungsmaßnahmen und sonstigen Hilfen erwachsenen Menschen mit FAS ein Leben und Wohnen außerhalb des elterlichen oder pflegeelterlichen Haushaltes oder der stationären Unterbringung ermöglichen. Dies ist für Betroffene eine schon jetzt höchst erfreuliche Aussicht, die Hoffnung keimen lässt.

Ich freue mich, dass ich BetreuWo – Wesel e.V. bei diesem beispielhaften Schritt in eine zukunftweisende Richtung begleiten darf. Dazu gehört nicht nur eine weitere abschnittweise Vorstellung des FASD-Projektes von BetreuWo – Wesel e.V. an dieser Stelle, sondern künftig auch weitere Informationen über FASD mit den eingangs genannten Krankheitsbildern, ihren Ursachen und vielfältigen  Auswirkungen.

Darüber hinaus bin ich an einem Austausch mit Betroffenen und Angehörigen interessiert, die sich gerne mit Anregungen, Fragen oder Kritik an mich wenden dürfen unter  susanne.weidling(at)betreuwo-wesel.de

Fortsetzung folgt, dann werde ich auch  von mir erzählen und was mich seit 20 Jahren mit FASD verbindet. Schauen Sie doch einfach wieder einmal hier herein.

 
 
 
 

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